meinungen – amgolfers BLOGzine http://www.amateurgolfer.info Blog und Magazin über ... Golf und Reisen Sun, 22 Sep 2019 17:17:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Der Multi-Golfkalender 2019 vom PAR Verlag http://www.amateurgolfer.info/2018/12/02/der-multi-golfkalender-2019-vom-par-verlag/ Sun, 02 Dec 2018 17:49:01 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2692
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Wer sich laufend auf Golfplätzen tummelt, denkt bestimmt: Wozu brauche ich die Bilder eines Golfkalenders? Ich habe doch immer so schöne Plätze vor Augen. Das stimmt ja nur bedingt, denn irgendwann geht es auch mal wieder nach Hause. Und was wartet dort an der Wand? Der bestimmt wertigste und schönste Golfkalender, der hierzulande gegen Geld zu haben ist. Jedes Jahr aufs Neue erscheint nämlich der Kalender „Deutschlands schönste Golfplätze“ vom Verlag PAR aus Moringen nahe Göttingen – und nun schon zum 19. Mal.

Schönste Ansichten und Rabatte inklusive

Immer wieder toll anzusehen sind die vom Fotografen und Golfer Ralph Dörnte ausgesuchten Fotos der von ihm persönlich besuchten Golfplätze. Und dies sogar im wahren Breitbildformat von 62 x 42 Zentimetern auf besonders edler, etwas matt und ein wenig glänzender, fester Papieroberfläche. Auch im neuen „Golf 2019 – Deutschlands schönste Golfplätze“ hatte aber er selbst bestimmt wieder das Problem, aus einer Fülle von Bildern die auswählen zu müssen, die in den neuen Kalender aufgenommen werden. Gemauschel unter der Hand gibt es hierbei nicht, denn die Golfclubs können sich eine Abbildung im oder Aufnahme in den Kalender nicht erkaufen – lobenswert.

Der Golfkalender 2019 - in nun schon der 19. Ausgabe - glänzt im großen Panoramaformat oder als kleiner Mini-Golfkalender

Der Golfkalender 2019 – in nun schon der 19. Ausgabe – glänzt im großen Panoramaformat oder als kleiner Mini-Golfkalender

Kreuz und quer durch Deutschland ging auch diesmal wieder die weitschweifende Fahrt des Fotografen, wie in jedem Jahr: von West (Düsseldorf) nach Ost (Dresden) und von Nord (Fehmarn) nach Süd (Maxlrain bei Rosenheim). Die auch abgebildeten Plätze des „Golf- und Country Club am Hockenberg“ südlich Hamburgs sowie den „GC Verden“ unweit von Bremen habe ich wieder erkannt, weil selbst schon besucht. Bestimmt, weil sich der Herausgeber des Kalenders unter den vielen Fotos nicht entscheiden kann, gibt es seit des letzten Jahres zusätzlich eine kompakte Variante des großen Wandkalenders: den Mini-Golf 2019 im Kleinformat der Größe 21 x 21 Zentimeter, der fast überall seinen Platz finden wird und die Fotos des Hauptkalenders ergänzt.

Für jeden abgebildeten Golfplatz im Kalender gibt es nun einen Gutschein in Form verschiedener Nachlässe

Für jeden abgebildeten Golfplatz im Kalender gibt es nun einen Gutschein in Form verschiedener Nachlässe

Wie es der regelmäßige Käufer des Kalenders schon kennt und fast erwartet, sind am Ende des Wandkalenders wieder Infokarten zu allen abgebildeten Clubs zu finden. Ralph Dörnte findet immer die richtigen Worte, in diesen abtrennbaren Karten eine eigene kleine Platzbeschreibung samt weiterer Fakten zu komprimieren. Und nicht nur das. Die Konkurrenz schläft nicht, der Verlag PAR aber auch nicht. In der Kalenderausgabe für 2019 haben die Infokarten nun einen Doppelnutzen: Zu jedem im Kalender abgebildeten Golfclub gibt es einen Rabatt aufs Greenfee – in Form eines real monetären Nachlasses oder einer ordentlichen prozentualen Ermässigung. Teils sind diese Rabatte sogar an Wochenenden gültig oder – hervorzuheben – auch durch Einzelspieler einlösbar, denn nicht jeder ist immer zu Zweit auf Golftour.

Für die Golfanlage Rottbach sowie den G&CC Am Hockenberg sind jeweils ein 2für1-Gutschein einlösbar (zwei Greenfees zum Preis von einem, von Montag bis Freitag).

Welche Challenge könnte der wahre Golfjunkie nun starten? Alle Plätze des Kalenders 2019 samt der Nachlässe abarbeiten! Das, über ganz Deutschland verteilt, zu schaffen wäre aber recht ambitioniert und wohl am Kilometerzähler des Autos zehrend.

Der Golfkalender 2019 enthält auch wieder die Daten der wichtigsten Profiturniere auf einen Blick, Feiertage sowie die Kalenderwochen. Als praktische Zusatzinfo befindet sich auf jedem Kalenderblatt, neben der Angabe zum Platz samt Spielbahn, eine kleine Übersichtskarte Deutschlands, in der ein kleiner Punkt die Lage des abgebildeten Platz markiert – zur besseren Planung und Organisation der Challenge ;-).

Der Käufer des Wandkalenders bekommt auch praktisch noch zwei weitere Kalender hinzu: Auf einem Zusatzblatt befindet sich ein kleiner Aufstellkalender zum Heraustrennen sowie noch ein größerer Jahresplaner, auf dem sich bequem alle anstehenden Termine des Jahres eintragen lassen: vom eigenen Golfturnier über den Hochzeitstag bis zu Omas 85stem.

Bezugsquellen, Preise und Services

Und wie nun schon seit Jahren finden sich auf der Internetseite der Verlages als Service wieder kostenlose Bildschirmschoner mit Motiven der Plätze des aktuellen Golfkalenders sowie jeden Monat neue Hintergrundbilder für den Computerbildschirm in verschiedenen Formaten mit oder ohne Kalendarium.

Eine Übersicht aller Monatsblätter aus dem großen als auch auch dem Mini-Kalender des Jahres 2019 sind, wie immer, auf der Website des Verlages zu finden.

Auch im Jahr 2019 lockt der Wandkalender mit seinen tollen Fotos zur Entdeckung neuer Plätze

Auch im Jahr 2019 lockt der Wandkalender mit seinen tollen Fotos zur Entdeckung neuer Plätze

Seit der Ausgabe für das Jahr 2018 erhielt der große Panoramakalender nun noch einen Ableger im quadratischen Kleinformat der Größe 21 x 21 Zentimeter: der niedliche Mini-Golf 2019 für nur 7,50 Euro. Als kompakter Wandkalender oder mit dem ausklappbaren Standfuß aufgestellt kann der Kalenderfan nun noch weitere ausgesuchte Fotos des Hauptkalenders von Ralph Dörnte genießen – oder kann die kleine Ausführung als Geschenk einsetzen. Golfer/innen würden sich freuen, Nicht-Golfer aber wohl auch …

Wie schon fast zu einer festen Einrichtung geworden, kann der Jahreskalender versandkostenfrei auf Rechnung zum Preis von 29,90 Euro über die Website www.golfkalender.de direkt beim Verlag PAR (Telefon: 05554-995 94 28, Fax: 05554-995 94 29) bestellt oder auch herkömmlich im Buchhandel wie alternativ auch Online (ISBN 978-39813570-8-0) erworben werden.

Wer gleich zwei Kalender direkt beim Verlag bestellt, erhält diese versandkostenfrei für dann nur 27,50 Euro pro Exemplar zugesandt. Als sogenanntes Kalender-Duo ist der große Wandkalender plus dem kleinen Mini-Golf 2019 für reduziert 34,- Euro (statt 37,40 Euro) zu haben.

Ein neues Angebot ist auf der allerletzten Seite des großen Kalenders zu finden: Wer als Dauerkunde sowieso die Absicht hat, den Kalender auch im Folgejahr kaufen zu wollen, schickt die vorhandene Postkarte ab und bekommt den Golfkalender 2020 – sobald in 2019 verfügbar – zum Treuepreis von schmalen 27,50 Euro pro Stück (ab zwei Stück sogar nur je 25.- Euro). Wenn das nicht mal ein Lockangebot ist, das andere Anbieter nachdenklich machen sollte ?! ;-)

Text: Thomas Klages, Abbildungen: Verlag PAR

amgolfers BLOGzine wurden die obigen Kalender zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich ihn/sie aus schon langjährig anhaltender Überzeugung wieder auf herkömmliche Art gekauft. Somit: Vielen Dank an den Verlag.

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Golfregeln spielerisch lernen und verstehen http://www.amateurgolfer.info/2018/02/14/golfregeln-spielerisch-lernen-und-verstehen/ Wed, 14 Feb 2018 18:05:59 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2608
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Die offiziellen Golfregeln sind nicht nur in klassisch gedruckter Form, sondern auch in vollem Umfang Online auf der Website Rules4You zu finden. Neben dieser komfortablen Möglichkeit, sich bei Zweifeln schnell auf den neuesten Wissenstand bringen zu können, bietet der DGV auch eine spezielle Version für Kinder an: Rules4You für Kids.

Golfplatz als Spielplatz im Comicstil

Kinder, die nicht selten durch Eltern und Verwandte mit dem Golfspiel Bekanntschaft machen, haben sicher gar nicht unbedingt das Verlangen, sich zusätzlich mit den geltenden Golfregeln zu befassen. Aber, es gehört ja nun dazu. Grundlagen der Etikette und der Regeln sowie der Umgang mit dem Vorgabensystem sollten zwar nicht gleich zu Anfang auf die frisch motivierten Zwerge einprasseln – ausklammern lassen sich diese Themen aber auf Dauer doch nicht.

Die Website Rules4You für Kids ist schon länger verfügbar, wird aber oft nicht so richtig wahrgenommen. Ein schön bunt dargestellter 9-Loch Platz als Ausgangspunkt hilft hier, die gebräuchlichsten Golfregeln auf spielerische Art selbst zu entdecken. Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, werden hier wirklich viele Fragestellungen zu Regelfällen in gut verständlicher Form beantwortet.

Die Website Rules4You für Kids im Überblick: bunt und interaktiv

Die Website Rules4You für Kids im Überblick: bunt und interaktiv

Die neun behandelten Themenschwerpunkte, jeweils aufzurufen mittels eines Klicks auf die Spielbahnnummer (oder im Themenverzeichnis links), sind bildlich in üblichen Situationen auf dem Golfplatz dargestellt – natürlich durch viele Kinder, die dort unterwegs sind. Beim Bewegen des Mouse-Zeigers über eine Spielsituation erscheint schon ein Alternativtext oder -bild, ein Klick darauf öffnet die vollständige Erläuterung in einer Box.

Als schönes Beispiel von Erklärungen bei mitunter nicht unbedingt einfachen Verfahrens- und Verhaltensweisen im Spiel, etwa bei Wasserhindernissen und Bunkern, sei das Loch 5 genannt: Hier werden bildhaft die Möglichkeiten aufgezeigt, wie regelkonform weitergespielt werden kann, wenn der Ball einmal im Wasser landen sollte.

Komprimierte Theorie als Einstieg

Neun bunte Löcher bilden zahlreiche Regelsituationen informativ ab

Neun bunte Löcher bilden zahlreiche Regelsituationen informativ ab

Wer Kinder oder Teens wie auch Neueinsteiger in den schönen Golfsport gleich zu Beginn mit Unmengen an trockener Theorie erschlägt, geht vielleicht den falschen Weg. Mehrjährige Golfer haben sich ihr Wissen schließlich auch Schritt für Schritt über die Praxis angeeignet und wurden nicht als Regelguru geboren.

Unter den Auswahlpunkten Regeln & Etikette sowie Handicap legt die Rules4You für Kids-Seite einen guten Grundstein, ohne gleich mit allen Details Unbehagen zu verbreiten. In kompakter Form werden hier die Grundlagen vermittelt – und der Punkt Handicap klärt sogar, anhand beispielhafter Scorekarten, auch die ominös scheinende Zählweise nach Stäibelford auf.

Um dem Ganzen eine noch spielerischere Note zu verleihen, bietet die Website zur Auflockerung auch ein Kinderquiz, was das Verstehen der Regeln etwas vereinfacht, denn die jeweils richtige Lösung gibt es dazu. Zwar ist auf der bekannteren Website Rules4You auch ein solches Quiz in mehreren Schwierigkeitsgraden zu finden, doch ist das Kinderquiz etwas weniger steif zusammengestellt worden.

Als erste Berührung mit der Theorie rund ums Golfspiel ist die Website Rules4You für Kids eine gute und praktische Sache. Die Jüngsten finden hier situativ dargestellte Spielszenen, die der echten Praxis auf dem Platz entstammen. Und weil die Kinder oder Teens der heutigen Zeit doch technikaffiner sind als die ältere Generation – warum also nicht diese Lernmöglichkeit nutzen? Nebenbei: Diese Website darf natürlich auch von Erwachsenen, Anfängern oder Wieder- und Neueinsteigern genutzt werden … ;-)

Direkter Link zur DGV Regel-Website für Kinder: http://www.golf.de/dgv/rules4you/kids/

Text: Thomas Klages, Abbildungen: DGV (Deutscher Golf Verband)

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Gewinnspiel: Nite-Hawk zur Golfballsuche http://www.amateurgolfer.info/2018/01/03/gewinnspiel-nite-hawk-zur-golfballsuche/ http://www.amateurgolfer.info/2018/01/03/gewinnspiel-nite-hawk-zur-golfballsuche/#comments Wed, 03 Jan 2018 16:22:52 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2579
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Es gibt Gegenstände oder Dinge, dessen echter Nutzwert oder Wirkung im ersten Moment des Betrachtens eher belächelt und der gern vollmundigen Beschreibung kaum Glauben geschenkt wird. So erging es mir beim Gadget, wohl doch eher eine technischen Spielerei, mit der Bezeichnung Nite Hawk Predator. Dieses kompakte Utensil in Form einer LED-Taschenlampe sollte angeblich helfen, im Dunkel der Nacht Unmengen von herrenlosen Golfbällen auf einem Golfplatz sehr leicht aufspüren zu können.

Es werde Licht …

Zwar las ich einmal über ein ähnliches Hilfsmittel eines anderen Anbieters, doch empfand ich auch das unglaubwürdig. Die Lampe von Nite Hawk, bestückt mit drei Batterien, solle unter Büschen oder im tiefen Gras versteckte Golfbälle in der Dunkelheit so hervorhebend aufleuchten lassen, dass sich innerhalb kurzer Zeit die heimischen dezimierten Ballvorräte sehr rasch wieder auffüllen lassen würden. Eigentlich wäre es ein Leben lang gar nicht mehr nötig, jemals wieder Bälle zu kaufen – die anderen Golfer verlieren ja schließlich genug.

Die doch massiv und metallisch wertig anmutende Lampe soll kurzwelliges Licht abstrahlen, was sogar auf dem Golfplatz verlorene Bälle sichtbar machen soll, von denen nur ein kitzekleines Prozent der Oberfläche zu sehen wäre. Im Internet sind gar zahlreiche positiv klingende Bewertungen zur Nite Hawk-Lampe zu finden.

Mysteriös: das Licht der Nite-Hawk Lampe macht die im Gras verborgenen Bälle gut sichtbar

Mysteriös: das Licht der Nite-Hawk Lampe macht die im Gras verborgenen Bälle gut sichtbar

Also musste nun ein eigener Test Gewissheit verschaffen. Ich ließ ein paar Bälle verstecken und streunte dann, bei völliger Dunkelheit, mit der angeschalteten Lampe umher. Und es dauerte auch gar nicht lange, bis ich die verborgenen Golfbälle gefunden hatte, die bezogen auf die dunkle Umgebung wirklich hell und gut sichtbar aufleuchteten. Meine Zweifel am Nutzen dieser Lampe muss ich nun wohl überdenken: sie funktioniert wirklich – nur ist dazu fast absolute Dunkelheit nötig, weil sonst die Kontraste zur Umgebung nicht ausreichen. Und an welchen Stellen eines Golfplatzes wird nun gesucht, um die höchste Ausbeute mit nach Hause zu tragen? Das weiss doch fast jeder Golfer aus eigener Erfahrung selbst: In hohem Rough seitlich der Fairways und rund um die Grüns, im Knick eines Doglegs (Verluste optimistischer Abkürzer), am Rande von Wasserhindernissen, in Büschen und Baumansammlungen, 50 bis 150 Meter links und rechts vom ersten Abschlag entfernt ;-).

Unklare Rechtslage: Wer ist denn der Eigentümer?

Eine Frage stünde ja nun doch noch im Raum: Darf überhaupt jemand auf einem Golfplatz herumlaufen oder ihn betreten, um dort im Dunkeln mit einer Lampe nach verlorenen Bällen suchen? Und wem gehören denn eigentlich diese Verlustbälle?

Meist wird es sich um Privatgelände handeln, was das Areal eines Golfplatzes angeht. Ohne die Zustimmung des Eigners wäre es wohl ein unbefugtes Betreten, außer man wäre selbst Clubmitglied. Allerdings sind mir nicht wenige Golfplätze bekannt, die von öffentlich nutzbaren Spazier- oder Radwegen durchzogen sind, was ja Blicke nach rechts und links möglich machen würde. Range-Bälle dagegen sind Eigentum oder Mietobjekte des Golfclubs oder Betreibers der Anlage und dürfen natürlich nicht einfach so mitgenommen werden.

Definition zur Eigentumsaufgabe an einem Golfball: Gibt der/die Eigentümer/in in der Absicht, auf das Eigentum zu verzichten, den Besitz einer beweglichen Sache auf – etwa durch bewusstes Liegenlassen – so verliert er/sie das Eigentum; die Sache wird herrenlos und unterliegt dem Aneignungsrecht (§ 959 BGB, sog. Dereliktion). Ob nun Golfbälle, nach Verlust, in den Besitz des Golfclubs übergehen, der das Gelände sein Eigen nennt oder nutzt, lässt sich daraus auch nicht rückschließen.

Die vorangegangenen Zeilen sollen aber nicht als Rechtsberatung angesehen werden – sie entstammen nur meinen Gedanken zum Thema und etwas Recherche.

Nite-Hawk gewinnen, testen … und lossuchen

Dieses Nite-Hawk Komplettset wartet auf eine/n Gewinner/in !

Dieses Nite-Hawk Komplettset wartet auf eine/n Gewinner/in !

Da ich selbst niemals mit gefundenen Bällen spiele (außer vielleicht im nötigsten Fall einer komplett geleerten Golftasche am letzten Abschlag), möchte ich ein kleines Set, das mir vom deutschen Vetrieb dieser doch schicken Lampe zur Verfügung gestellt wurde, verlosen.

Das Set besteht aus einer matt-blau eloxierten Nite-Hawk Lampe in einem Aufbewahrungsbeutel aus Stoff, drei Batterien und zusätzlich einem Netzbeutel mit schwarzen langen Nite-Hawk Tees sowie einer soliden Nite-Hawk Pitchgabel mit integriertem Totenkopf-Ballmarker.

Wer an diesem Gewinnspiel teilnehmen möchte, schreibt bitte einfach in das Kommentarfeld, welche Ballmarke und vielleicht sogar welcher Typ mit der Nite-Hawk Lampe am Liebsten gefunden werden möchte!

Zur Kontaktaufnahme im Gewinnfall sind Einträge in den Feldern Name und Mail nötig. Vor dem Klick auf den Button Kommentar senden müsste aber noch die extrem schwierige Rechenaufgabe unter dem Kommentarfeld gelöst werden. Keine Angst: Die E-Mail Adresse wird hier weder öffentlich sichtbar noch weitergegeben. Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 14.01.2018 um 12:00 Uhr.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ich behalte mir eine vorzeitige Beendigung dieses Gewinnspiels vor, falls ich zig-fache Einträge von Besuchern über Gewinnspiel-Foren erkenne – die nur etwas gewinnen möchten, ohne Bezug zum Golfspiel zu haben. Bei einer solchen Beendigung landen natürlich alle bis dahin mühsam gemachten Kommentare im Lostopf. Die Ziehung des Gewinners oder der Gewinnerin erfolgt zeitnah nach Teilnahmeschluss durch eine nicht notariell vereidigte Familienangehörige mit verbundenen Augen und wird anschließend entweder per E-Mail oder Facebook-Nachricht kontaktiert.

Doppelte Teilnahmen über den Weg des Kommentarfeldes und zusätzlich als Kommentar unter dem Gewinnspiel-Posting auf meiner Facebook-Fanseite (www.facebook.com/amgolfersBLOGzine/) sind möglich und erhöhen die Gewinnchancen – aber bitte nicht mehrfach.

Es wird um Beachtung der allgemeinen Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele auf amgolfers BLOGzine gebeten, die unter folgendem Link als PDF-Dokument eingesehen werden können: Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele

Der Versand des obigen Preises erfolgt für den Gewinner oder die Gewinnerin kostenlos per Päckchen an die nach Teilnahmeschluss zu nennende Anschrift.

Text und Fotos: Thomas Klages

Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird in keiner Weise von Facebook unterstützt, gesponsert oder organisiert. Ein Dank für die Bereitstellung dieses Produktsets jedoch geht an Nite-Hawk aus Donauwörth in Bayern (www.nite-hawk.de).

Das Gewinnspiel ist beendet und der Gewinner wurde gezogen wie auch benachrichtigt. Vielen Dank für die Teilnahme!

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http://www.amateurgolfer.info/2018/01/03/gewinnspiel-nite-hawk-zur-golfballsuche/feed/ 6
Schicke Golfballvitrine für Sammler http://www.amateurgolfer.info/2017/12/17/schicke-golfballvitrine-fuer-sammler/ Sun, 17 Dec 2017 17:46:07 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2565
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Sicher gibt es viele Gründe, warum einige Golfer ausgewählte Golfbälle aufheben und sammeln – und sie nicht einfach bei der nächsten Golfrunde im Teich versenken wollen. Und um nun diese Bälle mit Erinnerungswert nicht einfach in der Schublade verschwinden zu lassen, eignet sich die aus Acrylglas gefertigte Golfballvitrine der Firma Sora aus Thüringen perfekt dazu, die kleinen Kugeln hübsch aufgereiht zu präsentieren.

Ein Golfball als Erinnerungsstück?

Schon zu Beginn meines Golferlebens fand ich Gefallen an Golfbällen mit aufgedruckten Logos der Plätze, auf denen ich eine Runde gespielt hatte. Das ist wohl fast vergleichbar mit Wandersleuten, die sich Stocknagelschilder ihrer Wanderziele mitbringen. Solch einen mit dem Clubwappen oder dem spezifischen Schriftzug des Platzes oder der Golfanlage bunt geschmückten Ball wollte ich eigentlich immer mitnehmen – möglichst unbedingt, wenn es ein außergewöhnlicher Platz oder gar im Ausland war. Fast alle Proshops oder Clubrezeptionen bieten solche Bälle als Erinnerungsstücke an, denn damit lässt sich ja auch Geld verdienen. Einige wenige Male jedoch habe ich aus Vernunftgründen darauf verzichtet, einen Logoball mitzubringen, obwohl es mich ärgerte. Einige Clubs oder Proshops bieten solche Bälle einzeln direkt am Tresen an – zu einem verträglichen Preis. Doch verweigere ich mich, für eine Ballschachtel mit drei Titleist Pro V1 samt Logo 15 Euro zu zahlen, denn ich möchte doch nur einen einzigen Ball als Andenken in die Ballvitrine legen. Und wer der Hersteller dieses Balles ist, interessiert mich eher weniger.

Dekoobjekt für Golfer: Die Sora-Golfballvitrine mit verspiegelter Rückseite

Dekoobjekt für Golfer: Die Sora-Golfballvitrine mit verspiegelter Rückseite

Es gibt natürlich auch noch andere Gründe, einen Golfball aufheben zu wollen. Etwa der, mit dem die Platzerlaubnisprüfung erfolgreich abgelegt wurde. Oder mit dem sogar einmal ein Turniersieg heraussprang. Aufgehoben – oder besser: außer Betrieb genommen – habe ich auch schon unverlierbare Bälle. Das sind solche Exemplare, die als allerletzter Ersatz für Notfälle ganz unten im Golfbag lagen, wenn sich der gesamte Vorrat der gespielten guten Bälle über die Runde hinweg zusehends dezimierte und sich im Nichts des Golfareals versteckt hatte. Warum auch immer hält dieser Not-Ball, einmal in Betrieb genommen, dann ewig durch und will auch nicht im Unterholz verschwinden. Sicher ist das eine Form von Rache für die Ignoranz und lange Haft in den dunklen Tiefen der Golftasche …

Was bei mir niemals in einer Golfballvitrine eingereiht wird, sind sogenannte Fundbälle  -auch, wenn sie ein hübsches Logo ziert. Einzig mir aus einem Anlass heraus direkt übergebene Logobälle können noch ein Plätzchen finden, auch wenn kein echter Bezug zu einem Golfplatz vorhanden ist (z.B. mit Firmenlogos). Im Vordergrund steht aber immer wieder die Erinnerung an einen bespielten Platz oder ein besonderes Event.

Wertige Optik und viel Platz

Meine erste und alte Golfballpyramide aus Acrylglas, die in fast jedem Golfshop für heutzutage rund 60 bis 70 Euro zu kaufen ist, konnte 45 Bälle aufnehmen. Doch irgendwann war dieses Sammelregal voll und ich brauchte Ersatz. Eine weitere dieser Standard-Pyramiden wollte ich nicht, sondern suchte gleich nach einer größeren Variante, die in ansprechender Optik auch im Flur die Wand zieren könnte. Einige der alten Sammelbälle wollte ich entsorgen, da sie durch langjährige Lichteinflüsse ihre Farbe verändert hatten. Von den verbleibenden Bällen sollten dann nur ausgewählte Stücke in die neue Kleinausstellung.

So sieht der noch verpackte Bausatz des Golfballregals aus - der Zusammenbau ist nicht sehr schwer

So sieht der noch verpackte Bausatz des Golfballregals aus – der Zusammenbau ist nicht sehr schwer

So kam mir die für 64 Bälle in Regalform gestaltete Sammelvitrine der Firma Sora perfekt vor. Auch dieses Modell ist komplett aus hochklarem Acrylglas gefertigt, Sora stellt es selbst her, aber im Gegensatz zu meiner alten Pyramide ein mehrteiliger Bausatz. Je nach Vorliebe kann die Art der Rückwand ausgewählt werden: Schwarz, durchsichtig oder verspiegelt. Ich entschied ich mich für eine verspiegelte Rückseite – das wirkt luftiger und lässt einen Rundumblick auf die Bälle zu.

Die erhaltene Lieferung der Sora-Vitrine hat etwas von einem nicht sehr schwierigen Puzzle, den Einzelteilen ist aber eine kompakte und ausreichende Bauanleitung zum Aufbau beigefügt. Zeitintensiv ist es eigentlich nur, die beidseitig als Kratzschutz aufgebrachten Schutzfolien von den vielen Acrylglas-Teilen zu entfernen. Ist es mit etwas Fummelei geschafft, macht das Zusammenstecken der Einzelteile wenig Arbeit und ist konstruktiv durchdacht. Qualitativ macht das Material einen guten Eindruck: passgenau, wertig und ohne scharfe Kanten.

In den acht Böden, die je acht Bälle aufnehmen können, sind auch Vertiefungen vorhanden – damit sich die Bälle nicht selbstständig machen. Wirklich sinnvoll ist auch die zusätzlich gelieferte Platte mit vier Schlitzen, die ganz einfach in die Front der Vitrine eingehängt werden kann. Dadurch ist ein recht guter Staubschutz gewährleistet und die Bälle sind sogar vor ungestümen Zugriffen der Besucher geschützt …

Bei Wandmontage, einfach mit zwei Schrauben durch in der Rückwand vorhandene Langlöcher machbar, lässt die Vitrine ein paar Millimeter Luft zur Wand, was auch nett aussieht. Wer will, kann die Vitrine laut Hersteller auch auf einer Fläche hinstellen. Aus Stabilitätsgründen würde ich davon aber lieber Abstand nehmen – es wäre mir zu unsicher, dass die Vitrine umfällt.

Die Qual der (Aus-)Wahl

Neben der Version für 64 Golfbälle bietet Sora auch eine Vitrine für 32 Bälle mit unterschiedlichen Rückwänden an. Wer es nun ganz speziell möchte, kann sich über den Online-Shop von Sora sogar eine Golfballvitrine nach Maß fertigen lassen. Für echte Golf-Junkies wie etwa Der Reisegolfer, unaufhaltsamer Sammler von weltweit gespielten Golfplätzen, wäre das wohl eine sinnvolle Option ;-) …

Der Preis für meine Sora-Golfballvitrine lag bei 58 Euro (plus geringe Versandkosten), was ich für die gebotene Qualität als sehr angemessen empfinde. Die Vitrinen mit schwarzer oder klarer Rückwand sind ein paar Euro günstiger.

Der Online-Shop der Firma Sora ist zu finden unter: www.sora-shop.de
Hier soll kein direkter Link zu den Golfballvitrinen angegeben werden, falls sich die dortige Websitestruktur ändert. Unter Vitrinen > Golfbälle ist eine Auswahl der Produkte zu finden.

Um jedoch die Konkurrenz eines sehr gleichartigen Produktes nicht in den Hintergrund zu drängen, möchte ich als weiteren Anbieter von Sammelvitrinen jeglicher Form sowie anderen Produkten aus Acryl auch auf die sudu-acrylglas GmbH bei Nürnberg hinweisen. Die Golfballvitrinen im sudu Shop sehen denen der Firma Sora fast zum Verwechseln ähnlich. Laut Informationen auf der Website stellt auch diese Firma die Vitrinen – mit langjähriger Erfahrung – ebenfalls selbst her. Unter www.sudu-shop.de ist in der Unterrubrik Sammelvitrinen die Auswahl zwischen Golfballvitrinen mit schwarzer oder verspiegelter Rückwand als auch in den Größenvarianten für 49 oder 84 Bälle gegeben.

Ein kurzes Fazit zu meiner Sora-Vitrine: Für den Kaufpreis ist die Wertigkeit, Stabilität und das optische Erscheinungsbild fast unschlagbar gut. Wer also Spaß daran hat, seine gesammelten Golfbälle auch auszustellen und sich daran zu erfreuen, macht bei Sora nichts falsch. Meine vorherige einteilige Standardvitrine für Golfbälle in Pyramidenform aus vermutlich asiatischer Massenproduktion kostet sogar noch mehr, hat weniger Platz und kann dem Modell von Sora kein Paroli bieten. Ähnlich schätze ich die Vitrinen der Firma sudu-acrylglas ein.

Text und Fotos: Thomas Klages

Die hier beschriebene Golfballvitrine wurde amgolfers BLOGzine weder zur Verfügung gestellt noch überlassen oder geschenkt. Es handelt sich auch nicht um einen bezahlten Artikel oder gesponsorten Text, sondern gibt nur die Eindrücke zu meinem gekauften Produkt wieder.

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Golf in Deutschland: Und immer schön regeln … http://www.amateurgolfer.info/2017/12/06/golf-in-deutschland-und-immer-schoen-regeln/ http://www.amateurgolfer.info/2017/12/06/golf-in-deutschland-und-immer-schoen-regeln/#comments Wed, 06 Dec 2017 20:37:09 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=1853
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Es wunderte sich schon so mancher ausländische Golfspieler, mit dem ich in fremden Gefilden spielte und nebenher oder eher anschließend natürlich auch nette Konversation betrieb, warum es denn in unserem hochindustrialisierten und sportbegeisterten Lande in der Mitte Europas in Relation zur Zahl der Einwohner so wenige Golfspieler gäbe. Diese Frage kam mir schon auffällig häufig unter – besonders von Golfern aus dem Vereinigten Königreich oder den skandinavischen Ländern. Eine klare Antwort oder Erklärung konnte ich nie geben. Mitunter kam in mir das Gefühl auf, ich müsse als Anwalt fungieren und die eher spärlichen Zahlen deutscher Golfjünger umgehend selbst begründen oder gar rechtfertigen. So scheint also das Phänomen der hierzulande gesellschaftlich nicht recht etablierten ‚Sportart Golf‘ auch schon andernorts bekannt zu sein und wird mit ungläubigem Kopfschütteln zur Kenntnis genommen.

Volkssport Golf?

Persönlich bin ich der Ansicht, dass sich die Situation in Deutschland auch in Zukunft nicht prägnant ändern wird. Schwarzmaler! Stimmt nicht. Ich habe mich immer wieder diebisch gefreut, wenn ich wieder einen (Golf-)Unwissenden gefunden hatte, den ich mit Begeisterung über tolle Golfplätze, die gesundheitlich positiven Einflüsse des Spiels auf den Körper wie auch die Psyche oder nur den Spaß an der Sache volltexten konnte. Und trotzdem – reale Früchte getragen haben meine Bemühungen (fast) noch nie. Dabei freue ich mich doch über jeden, der zumindest einmal ausprobiert, „wie Golf denn geht“.

Solche umwerfenden Ausblicke in ruhiger Natur sind wohl nur Golfern vorbehalten. Im Bild: Quinta do Lago Resort (Portugal), Laranjal Golf Course, Bahn 13

Solche umwerfenden Ausblicke in ruhiger Natur sind wohl nur Golfern vorbehalten. Im Bild: Quinta do Lago Resort (Portugal), Laranjal Golf Course, Bahn 13

Golf ist ein aufstrebender Trendsport – oder eher – soll nach Aussagen einiger Verbände und Promoter ein Volkssport werden, der die Massen begeistert? Was ist denn eine Trendsportart? Drachenfliegen? Wakeboarding? Bike-Polo? Oder doch ganz einfach Fußball auf Sky schauen? Da ich aber in keinem Gremium der theoretischen Marktbeobachter an oberer Stelle von Golfverbänden sitze und überall auf der virtuellen Deutschlandkarte nur gepflegte grüne Wiesen mit ganz vielen fröhlichen Golfern aus dem ’normalen Volk‘ sehe, sondern sogar mit Menschen spreche: Deutschland ist kein Golfland und wird wohl auch in absehbarer Zeit keines werden. Daran ändern auch Martin Kaymer, Marcel Siem oder eine Caroline Masson nichts – die spielen nämlich (fast) unter Ausschluss der Öffentlichkeit, da die Turniere nur im Pay TV übertragen werden. Wer sich davon unabhängig machen möchte, verschafft sich Zugang zu mehr oder weniger legalen Internet-Streams und ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit selbst Golfer.

Die wohl größten Hemmnisse

Vorurteile: Es soll niemand versuchen, zu behaupten, der Golfsport in Deutschland würde durch die Allgemeinheit völlig vorurteilsfrei akzeptiert. Treffe ich auf mir vorher unbekannte Menschen und im Verlaufe des Gespräches kommt zufällig zur Sprache, dass ich in der Freizeit Golf spiele, tritt meist ein kurzer Moment der Stille ein. Kopfkino des Gegenübers. „Der spielt Golf?“ – „Das ist doch so teuer!“ – und: „Kann der sich das leisten?“ – „Will der wichtig wirken, ein Snob oder Entscheidungsträger sein?“ – „Das ist doch mächtig langweilig und nur für alte Leute.“ – „Arbeitet der nicht mehr? So viel Zeit, wie dazu nötig ist.“

Die Argumentationskette ist natürlich falsch. Das jedoch will niemand hören, dem Golf irgendwie fremd wie auch unbekannt oder suspekt ist und deshalb eine häufig von Grund auf ablehnende Haltung einnimmt, ohne Hintergründe zu kennen. In dieser Situation ist es mehr als sinnvoll, einfach das Thema zu wechseln. Wer nämlich beginnt, nach und nach die Pro’s des Golfsports aufzulisten, um Pluspunkte zu sammeln oder gar meint, sich rechtfertigen oder missionieren zu müssen, driftet schnell ab in Details, die ein Nichtgolfer kaum nachvollziehen oder schnell erfassen kann.

Diese pauschalen Voreingenommenheiten sind meiner Ansicht nach besonders in Deutschland sehr stark ausgeprägt. Von Kindheit an gewachsene Strukturen eines ganz normalen Massensports hat der Golfsport etwa in Großbritannien, den skandinavischem Ländern oder den USA. Wo die Kinder hierzulande Fußball spielen oder schwimmen, Klavier oder Schlagzeug erlernen, Cheerleader werden wollen, zum Tennis gehen oder schlicht der Playstation frönen – spielen die Kids der genannten Länder zwanglos mit großem Spaß an der Sache und ohne Kastendenken einfach Golf. Und das, obwohl es vielleicht gar nicht auf der Wunsch- oder Must-Do Liste der Eltern steht.

Etikette, Kleidung, Verhalten: Der Golfclub gibt in gewissen Grenzen vor, wie er sich seine Gäste (und Mitglieder) wünscht. Das ist gar nicht verwerflich, steht jedem Club frei und kann ganz klar als Hausrecht bezeichnet werden. So manchem Nicht-Golfer werden einige Eintritts- oder Besuchsvoraussetzungen spießig, komisch, unzeitgemäß, überzogen oder gar erzwungen vorkommen. Das Golfspiel weist aber, zusammen mit den einhergehenden Verhaltensweisen (Etikette), eine lange Tradition auf, die es doch schon zu respektieren gilt.

Auf dem Golfplatz gilt üblicherweise eine Kleiderordnung, die der jeweilige Club selbst festlegen kann - was ihm auch zusteht.

Auf dem Golfplatz gilt üblicherweise eine Kleiderordnung, die der jeweilige Club selbst festlegen kann – was ihm auch zusteht.

Möchten Mitglieder eines Golfclubs eher unter sich sein, ist das eben so und es sei ihnen gegönnt. Das ist vom Grundsatz her nicht automatisch mit Snobismus gleichzusetzen. Niemand würde wohl in das Vereinsheim der örtlichen Schützenbrüder und -schwestern stürzen und darauf pochen, dort auch einmal schießen zu dürfen, ohne dort Mitglied zu sein.

Ähnlich verhält es sich mit der Kleidung eines Gastspielers oder Clubmitgliedes: Auch hier gibt der Golfclub vor, wie er sich das Outfit der die Fairways und Clubhäuser bevölkernden Spieler(innen) wünscht. Sind eben keine Blue Jeans oder Cargohosen oder Shorts mit kurzen Strümpfen erwünscht, nur Shirts mit Kragen gefordert und richtige Golfschuhe Pflicht, muss auch das akzeptiert werden. Wer das nicht möchte, muss sich einen Platz suchen, auf dem diese Regelungen nicht greifen.

Auch wenn in der breiten Masse der Bevölkerung dem Golfspiel und Clubleben nach wie vor ein wohl (in Deutschland) ganz schwer auszumerzendes elitäres Klischee anhaftet, sind Alternativen gegeben. Durch über die Jahre deutlich gestiegenen Spielmöglichkeiten, also Golfplätze und -anlagen, hat sich ein breitbandiges Portfolio an Auswahlmöglichkeiten entwickelt. So gibt es Golfanlagen, auf denen kein Mindest-Handicap zum Spiel auf dem Platz gilt oder auch die Vorlage eines DGV-Ausweises verzichtbar ist. Weiterhin bildeten sich Gruppen von Golfern oder kleine Vereine, die lieber gern den Golfplatz ‚rocken‘ wollen. Kreischbunte Kleidung, die Flasche Bier im Bag, laute Musik beim Turnier – all dies ist auch heutzutage möglich, ohne einen Rausschmiss auf der betreffenden Golfanlage zu riskieren, wenn die das gern unterstützt. Als mögliche Beispiele hierzu seien die GolfPunk Tour (Turnierserie – www.golfpunk.de) genannt oder die immer nach Spaß suchenden Münchener GolfHeroes (www.golfheroes.de).

Kosten: Nicht selten wird, besonders über die einschlägigen Golfmedien oder das Thema gelegentlich aufwärmende Publikumsblätter, verbreitet, dass Golfspielen beispielsweise nicht mehr kosten würde als regelmäßig ein Fitnessstudio zu besuchen. Relativ unrichtig. Bei bundesweit agierenden Fitnesstempeln gibt es Jahresmitgliedschaften zu 15,90 Euro pro Monat, aber auch solche für 50 oder 65 Euro monatlich. Wer sich jedoch tiefer mit dem Thema des regelmäßigen Golfens befasst, wird schnell merken, dass solche Vergleiche hinken.

Ein üppig gefüllter Pro Shop in einem süddeutschen Golfclub: Auswahl ohne Ende, kostenlos gibt es aber auch hier nichts.

Ein üppig gefüllter Pro Shop in einem süddeutschen Golfclub: Auswahl ohne Ende, kostenlos gibt es aber auch hier nichts.

Golf ist und bleibt teuer, wobei ‚teuer‘ natürlich eine sehr relative Größe bezogen auf die eigene Einkommenssituation ist. Der ernsthafte Einsteiger benötigt einen Golfkurs oder Trainerstunden, eine Platzreife, meist eine Mitgliedschaft in einem Golfclub, die passende Ausrüstung wie Schläger plus Zubehör und Bekleidung, ein Auto samt Sprit (denn wer fährt schon mit dem Fahrrad oder Bus zum Golfplatz), einen eventuellen Partner mit Leidensfähigkeit aufgrund längerer Abwesenheiten vom trauten Heim – und sehr viel frei verfügbare Zeit.

Klar gibt es alternative Einstiegsmöglichkeiten wie etwa die VcG (Vereinigung clubfreier Golfspieler), Fernmitgliedschaften in seriöser oder auch ominöser Form, komplettes Golfequipment via ebay oder als Restposten aus der Vorsaison. Und doch: Golf zu spielen kostet Geld. Auch wer alles beisammen hat, muss für eine Golfrunde auf dem Platz einen Obulus entrichten („Greenfee“). Je nach Lage, Qualität, Ansehen oder Einschränkungen für Gäste gehen bei jeder gepflegten Runde etliche Euro über den Tisch der Clubrezeption. Die Wunscherfüllung nach der ein oder anderen Runde auf fremden Plätzen kostet eben Geld, wird aber früher oder später gehegt werden – wenn man nicht immer nur im möglichen Heimatclub unterwegs sein möchte.

Regelungswut: Ob es ein typisch deutsches Phänomen ist, alles bis ins feinste Detail hinein regeln und festlegen zu wollen, lasse ich mal dahingestellt. Verneint werden kann diese Annahme in jedem Falle nicht. Wie in jeder Sportart gelten auch beim Golfspiel Regeln. Diese jedoch sind auf dem ganzen Globus einheitlich (bis auf Nuancen zwischen den USA und dem Rest der Welt) und somit ausnahmsweise mal nicht auf deutschem ‚Mist‘ gewachsen.

Typisch Deutsch jedoch: Um auf einem „echten“ Golfplatz spielen zu dürfen, gelten überwiegend Mindeststandards wie etwa eine sogenannte Platzreife (Handicap 54) oder niedrigere Handicaps. Die Fertigkeiten und Kenntnisse zur Platzreife müssen in einem Platzreifekurs oder per einzelner Trainerstunden und anschließender Prüfung in Theorie und Praxis nachgewiesen werden. Handicaps oder Stammvorgaben kleiner als -36 können – je nach Talent oder Spielfertigkeiten – erst im Laufe der Zeit erreicht werden, nachdem an vorgabenwirksamen Turnieren teilgenommen wurde, die Unterspielungen (Verbesserungen) nach sich zogen.

Eigener Artikel in einem Printjournal zur Einführung der Hologrammkennzeichung von DGV-Ausweisen

Eigener Artikel in einem Printjournal zur Einführung der Hologrammkennzeichung von DGV-Ausweisen

Ist diese Hürde überwunden, geht es immer noch nicht los. In Deutschland ist es nahezu unausweichlich, einem dem DGV (Deutscher Golf Verband) angehörigen Golfclub beizutreten, um irgendwo in der Republik auf einem Golfplatz spielen zu dürfen. Das Mitglied erhält dann einen offiziellen und optisch einheitlich gestalteten Ausweis, mit dem der Nachweis erbracht werden kann, einem anerkannten Club anzugehören.

Der Bürokratie und dem schrägen Denken der Verbände sei Dank, dass eine Mitgliedschaft samt Ausweis ja auch noch differenziert betrachtet werden könnte. Seit 2009 existiert nun auch noch ein auf dem Ausweis aufbrachtes Hologramm (oder auch nicht), das die Art der Mitgliedschaft eines Golfers auch nach außen hin dokumentiert. Ob nun ein Golfclub an dieser nach wie vor als freiwillig ausgegebenen Ausweiskennzeichnung teilnimmt, ist ihm selbst überlassen. Für Golfer, ganz besonders im Ausland, ist die Art der Wertigkeit einer Clubmitgliedschaft durch die nur in Deutschland umgesetzten Kennzeichnungen bzw. Hologramme das typische Beispiel, wie mögliche Golfnovizen durch teils undurchsichtige Regelungen noch mehr verwirrt oder gar abgeschreckt werden können.

Zu diesem Thema schrieb ich im Jahr der Einführung einen längeren Artikel für ein Golfjournal aus dem Printbereich, der per Klick auf den folgenden Link als PDF-Dokument geöffnet werden kann: PDF – Gute Golfer tragen Gold

Der Sport: Nicht wenige halten Golf so gar nicht für einen ernstzunehmenden Sport, sondern setzen es vielmehr einem gemächlichen Spaziergang in den Weiten der Natur gleich. Dass es sich bei einem korrekten Golfschwung um einen der technisch schwierigsten Bewegungsabläufe im Sport überhaupt handelt, der eigentlich nur über langwierige Trainingssessions und Trainerstunden erlernt und optimiert werden kann, ist scheinbar den Wenigsten bekannt. Der Ausspruch „Ich kann’s jetzt!“ ist in diesem Kontext doch mehr als Utopie, Wunschdenken oder humorvolle wie leider auch selbstzermürbende Anmerkung zu verstehen. Wer eine Golfrunde über 18 Löcher spielt, legt über eine Zeitspanne von vier bis fünf Stunden eine Strecke von rund sechs bis neun Kilometern zurück. Ach ja – schwingen und schlagen muss der Spieler zwischendurch gelegentlich auch noch, sein Golfbag tragen oder ziehen ebenso. Ein nicht mehr ganz taufrischer Artikel, der aber etliche Aspekte des Golfsports näher beleuchtet, stammt vom Orthopäden Dr. Lemken und ist zu finden unter dem Link: Golf aus sportmedizinischer Sicht

Mitunter setzen Golfer, auffällig oft Männliche, den Begriff des eigenen (niedrigen?) Handicaps mit einem sportlichen Statussymbol gleich. Auch dieses Phänomen beobachtete ich, der ich schon sehr oft in meinem liebsten Golfziel Portugal mit Spielpartner(innen) anderer Nationalitäten unterwegs war, besonders in deutschen Gefilden. Die im Ausland wirklich nur sporadisch gestellte Frage zu Anfang der Golfrunde, wie denn das Handicap sei, beantworte ich gern mit „My wife is fine!“ – und ernte damit meist nur ein schelmisches Grinsen ohne weitere Nachfrage nach Zahlen. Das ist in Deutschland anders … meist verbissener. Und das mag ich nicht. Das eigene Handicap im Vorgabenstammblatt ist eine schlichte Zahl, die gar nicht unbedingt das wahre Spielvermögen abbilden muss. Weil ich inzwischen sehr selten vorgabenwirksame Turniere spiele, der Zeiteinsatz ist mir oft zu üppig, ist dieser Effekt sicher noch deutlicher. Der Spaß an der Sache steht im Vordergrund. Leider sieht das nicht jeder so unverkrampft und locker.

Zahlenspiele: Aktiv, passiv, Fernmitglieder

Die Zahlen der ja angeblich stets und immens weiter steigenden aktiven Golfer in Deutschland sind schöngeredet – eventuell auch, damit die zuständigen Entscheidungsträger nicht selbst die sicher nicht schlecht dotierten eigenen Jobs als überflüssig erachten müssen. Einer der ‚Bösewichter‘ und Dauerrivale des DGV ist wohl Heinz Wolters, der nunmehr das Drei Thermen Golfresort in Bad Bellingen betreibt. Was Herr Wolters sagt, hat einen so hohen Wahrheitsgehalt, dass es keiner hören will. In diesem Zusammenhang verweise ich gern auf seine Website und im Speziellen auf das Thema ‚Das Trojanische Pferd der Mitgliederentwicklung’ (in Deutschland).

Zu viele Eigengewächse – zu wenig echte Neulinge

Kinder von schon langjährigen Golfern sind es meist, die in den Jugendsparten der Golfclubs anzutreffen sind. Es ist ganz und gar nicht verwerflich, dass Eltern oder Großeltern ihre Nachkömmlinge an den Golfsport heranführen, wenn bei denen auch der Spaß an der Sache erkennbar ist. Klappt das ohne Drängen oder Zwang, sondern aus eigenem Antrieb: perfekt. Doch trotz etlicher Bemühungen wie etwa der im Jahr 2001 gestarteten Kampagne „play golf – start living“, damals sogar ausgezeichnet mit dem Deutschen PR-Preis in Bronze und heute in etwas anderer Form unter „play golf – have fun“ (www.playgolf.de) fortgeführt, sind es einfach zu wenige Menschen, die sich langfristig für das Erlebnis „Golf“ begeistern lassen.

Wer sich einmal die Werdegänge einiger jüngerer guter Amateur- und Berufsgolfer(innnen) ansieht, die auf den einschlägigen Profitouren oder oberen deutschen Golfligen aktiv sind, wird schnell feststellen, dass sie aus den auffällig oft immer gleichen in Deutschland hoch angesehenen und fördernden Golfclubs stammen – und werden den hier einleitenden Passus bestätigt sehen: Es sind fast durchgehend Kinder oder Enkel von eingefleischten Golfern, die damit schon seit der Kindheit verbunden waren. Es gab oder gibt regelmäßige Umfragen in der Bevölkerung, wie hoch denn das Interesse sei, eventuell mit dem Golfspiel zu beginnen. Laut der Verbände verbirgt sich im Volke eine immense Zahl an Menschen, die zu gern damit anfangen würde. Doch, wo sind diese ganzen Interessenten? Auf den Plätzen habe ich sie, zumindest offensichtlich, noch nicht getroffen …

Stetes Interesse der Publikumsmedien: Fehlanzeige!

Was bleibt bei der nicht golfaffinen Bevölkerung kurzzeitig (!) hängen, wenn es sich in den Medien um Golf dreht? Tiger Woods ist ein untreues Sexmonster, die finanziell sowie erstmal grundsätzlich fein gestellten Golfanlagen werden sogar von einer EEG-Umlage befreit, ein gewisser und vorher völlig unbekannter Deutscher namens Martin Kaymer siegt bei einem Major-Turnier (was auch immer das sein mag) oder Europas Spitzen-Golferinnen gewinnen sehr deutlich den Solheim Cup in den USA.

Ohne, dass mir Zahlen vorliegen, ist wohl davon auszugehen, dass ein Nicht-Golfer kaum Special Interest-Websites wie etwa golf.de, Golf Post oder Golf Time besuchen wird, um sich zu informieren. Wieso auch, wenn das Thema an sich nicht interessant oder gar beinahe wunderlich ist. In den breitbandigen großen Online-Magazinen kommt Golf meist nur in Gestalt eines bekannten vierrädrigen Großserienproduktes vor.

Und auch deshalb bekommt niemand etwas mit – von der theoretisch schönen Golflandschaft Deutschland. Erst recht nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, denn um die Profis bei Golfturnieren sehen zu können bleibt nur ein nicht ganz billiges Abo eines globaler agierenden, großen Pay TV-Senders …

Eines noch, liebe passionierte Golfer: Macht euch nichts vor wie auch ich es nicht tue. Wir „leben“ in unserer kleinen Golfwelt – auf den Golfplätzen, den kontextbezogenen Websites und Golfforen im Internet, am Fernsehgerät, in Shoppingportalen der Golfequipmentanbieter, beim zweiten und dritten Fachboden im heimischen Kleiderschrank, dem Clubaufkleber am Heck des Autos, in Gesprächen auf den Clubhausterrassen dieser Welt mit einem für Nicht-Golfer unverständlichen Sprachwortschatz. Wir sind wir, lassen uns diese Erlebnisse nicht nehmen und genießen jeden Moment. Jeder andere, der mit unserem Hobby nichts anfangen kann, wird wohl laufend nur den Kopf schütteln und nichts verstehen. Aber, das macht uns nichts aus …

Hinweis: Der obige Text ist aus rein subjektiver Sicht des Verfassers erstellt worden und soll natürlich kein unabänderliches Dogma darstellen. Es wurde nur versucht, einen relativ kurzen Abriss über die aktuelle Situation des Golfsports in Deutschland – in Fragmenten – abzubilden. Andere Meinungen sind willkommen, Kommentare natürlich ebenso. Vielen Dank!




Fotos: Thomas Klages
Abbildung Dresscode: Woodlands GC, Victoria (AU) – used with permission

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http://www.amateurgolfer.info/2017/12/06/golf-in-deutschland-und-immer-schoen-regeln/feed/ 6
Golfkalender 2018 von PAR in Maxi und Mini http://www.amateurgolfer.info/2017/11/06/golfkalender-2018-von-par-in-maxi-und-mini/ Mon, 06 Nov 2017 09:20:11 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2542
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Kaum zu glauben, aber es ist schon wieder ein Golfjahr um! Und gerade dieses Jahr 2017 war speziell, denn das fast durchgehend so wechselhafte Wetter in Deutschland machte längerfristige Planungen eher nicht unbedingt einfacher. Umso schöner, dass der golfende Fotograf des Verlages PAR aus Moringen es trotzdem schaffte, uns mit seinen exzellenten Bildern ausgewählter Golfplätze von seinen kreativen Touren durch Deutschland wieder einen neuen Golfkalender für das Jahr 2018 zu bescheren. Und damit nicht gleich alle der wohl unzähligen Golfplatzfotos im PAR-Schreibtisch auf Festplatten einstauben, bekam der bekannte Wandkalender im Maxi-Format nun zusätzlich einen kompakten Ableger im Kleinformat.

Klassiker unter den Golfkalendern bekommt Zuwachs

Für den neuen Kalender Golf 2018 – Deutschlands schönste Golfplätze scheute der Fotograf Ralph Dörnte keine Mühen, vom südlichsten in Deutschland besuchten Golfclub Oberstaufen-Steibis in den Allgäuer Alpen unweit des Bodensees bis hinauf in den Norden zum Gut Altenhof an der Eckernförder Bucht zu fahren. Natürlich sammelte er dabei nicht nur ausgesuchte Golfplätze direkt am Wegesrand auf, sondern bereiste zielgerichtet viele Plätze, die er schon selbst im Fokus hatte oder vorgeschlagen bekam. So durfte in der Bildersammlung etwa der neue und außergewöhnlich gestaltete Platz des Hofgut Georgenthal (Taunus) genauso wenig fehlen wie auch mal nicht so bekannte Plätze wie der Golfclub am Meer Bad Zwischenahn im Ammerland Golf-Resort. Ein Abstecher nach Frankreich zum schönen Parkland-Course Golf du Rhin sei ausnahmsweise erlaubt …

Der Golfkalender 2018 - immer wieder ein optischer Genuss und Aufheller des Alltags für Golfer

Der Golfkalender 2018 – immer wieder ein optischer Genuss und Aufheller des Alltags für Golfer

Diese Philosophie, Golfplätze jeder architektonischen Richtung und geografischen Lage im Golfkalender für Deutschland vorzustellen, soll die Betrachter motivieren, doch einmal herumzureisen. Um sich gleich besser informieren zu können, ist am Ende des großen Wandkalenders im bekannten Großformat 62 x 42 Zentimetern wieder eine Sammlung an Infokarten zu den abgebildeten Clubs zu finden. Und als guter Golfer findet Ralph Dörnte hier die richtigen Worte, in diesen heraustrennbaren Karten seine eigene lockere Platzbeschreibung samt weiterer Fakten zu komprimieren.

Der schon im Vorjahr optisch ansprechend überarbeitete Kalender zeigt auch 2018 wieder die wichtigsten Profiturniere auf einen Blick, Feiertage sowie die Kalenderwochen. Als praktische Zusatzinfo befindet sich auf jedem Kalenderblatt, neben der Angabe zum Platz samt Spielbahn, eine kleine Übersichtskarte Deutschlands, in der ein kleiner Punkt die Lage des abgebildeten Platz markiert – zur besseren Planung.

Die Qualität des Kalenders in seiner nun schon 18. Ausgabe ist, wie immer, über jegliche Kritik erhaben. Stabilität der Aufhängung sowie scharfe und kontrastreiche Fotos auf schmeichelnder Oberfläche gedruckt macht so manches Bild zu schade, um es am Ende des Jahres einfach wegzuwerfen. Wie schon im letzten Jahr bekommt der Käufer indirekt sogar noch zwei weitere Kalender hinzu: Auf einem Zusatzblatt befindet sich ein kleiner Aufstellkalender zum Heraustrennen sowie noch ein größerer Jahresplaner, auf dem sich bequem alle anstehenden Termine des Jahres eintragen lassen – darin kann sich dann auch der Rest der Familie einbringen.

Und wie nun schon seit Jahren fast üblich, finden sich auf der Internetseite der Verlages wieder der kostenlose Bildschirmschoner mit Motiven der Plätze des aktuellen Golfkalenders, jeden Monat neue Hintergrundbilder für den Computerbildschirm in verschiedenen Formaten mit oder ohne Kalendarium.

Ganz neu erhält der große Panoramakalender nun noch einen Ableger im quadratischen Kleinformat der Größe 21 x 21 Zentimeter: der Mini-Golf 2018. Als kleiner Wandkalender oder mit dem ausklappbaren Standfuß aufgestellt kann der Kalenderfan nun noch weitere ausgesuchte Fotos des Hauptkalenders von Ralph Dörnte genießen – oder, wer sich denn doch trennen kann, die kompakte Ausführung als recht preiswertes Geschenk nutzen.

Golfkalender 2018 - im üppigen Panoramaformat und nun auch als Mini-Golfkalender

Golfkalender 2018 – im üppigen Panoramaformat und nun auch als Mini-Golfkalender

Eine Übersicht aller Blätter aus dem großen wie auch kleinen Kalender des Jahres sind auf der Website des Verlages zu finden.

Wie immer kann der Kalender zum Preis von 29,90 Euro inklusive des Versands auf Rechnung über die Website www.golfkalender.de direkt beim Verlag PAR (Telefon: 05554-995 94 28, Fax: 05554-995 94 29) bestellt – oder auch herkömmlich im Buchhandel (ISBN: 978-3981357073) wie auch Online erworben werden.

Wer nun gleich zwei Kalender direkt beim Verlag bestellt, erhält diese versandkostenfrei für dann nur 27,50 Euro pro Exemplar zugesandt – auch eine gute Geschenkoption!

Der kleine Kalender Mini-Golf 2018 jedoch ist nur direkt vom PAR-Verlag zu beziehen und kostet sparsame 7,50 Euro. Als Kalender-Duo, zusammen mit dem großen Kalender, ist der Mini-Golf 2018 für nur 34 Euro (statt 37,40 Euro) erhältlich. Eine nette Kombination zum gerechtfertigten Preis.

Text: Thomas Klages, Abbildungen: Verlag PAR

amgolfers BLOGzine wurde obiger Kalender zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich ihn aus jahrelanger Überzeugung wieder auf herkömmliche Art gekauft. Vielen Dank an den Verlag.

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Ein Golf Guide für Kinder als E-Book http://www.amateurgolfer.info/2016/12/22/ein-golf-guide-fuer-kinder-als-e-book/ http://www.amateurgolfer.info/2016/12/22/ein-golf-guide-fuer-kinder-als-e-book/#respond Thu, 22 Dec 2016 13:30:54 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2380
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Sollte mein Kind wirklich anfangen, Golf zu spielen? Oder es zumindest ausprobieren? Hält das der Freundeskreis für zu elitär? Macht dies mein Kind zum Einzelgänger? Ist Golf denn überhaupt ein Sport? Diese oder ähnliche Fragen werden sich einige Eltern stellen, die darüber nachdenken, ihren Sprössling an den Golfsport heranzuführen.

Der Reiseveranstalter Jahn Reisen stellt nun als kompakte Hilfestellung das E-Book „Golf Guide für Kinder“ im PDF-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung, das sich mit diesem Thema befasst.

Achtung: Kinder wollen und sollen spielen

Kinder entdecken den Golfsport als neues Hobby - Foto: © Sabine Koch-Sutter

Kinder entdecken den Golfsport als neues Hobby – Foto: © Sabine Koch-Sutter

Nicht wenige Kinder werden begonnen haben, sich am Golfspiel zu versuchen, weil die ebenfalls golfenden Eltern das gern so wollten und es naheliegend fanden – eben auch, um es zum gemeinsamen Familiensport zu machen. Wenn dahinter kein muss für die Kinder steht und sie es offensichtlich mit viel Freude wirklich gern und ungezwungen machen, geht das in Ordnung. Andernfalls wäre es aber nicht zielführend und würde beim Kind vielleicht sogar Ängste aufkommen lassen, die Erwartungshaltung der Eltern nicht erfüllen zu können. Dabei bliebe wohl auch der essentiell wichtige Spaß am Spiel und bei den begleitenden Lernprozessen auf der Strecke. Die Folge könnte eine recht schnell abnehmende Motivation sein, sich überhaupt weitergehend und ernsthafter mit diesem Sport befassen zu wollen.

Kindergolf ist eben anders

Die Autorin des 25 Seiten umfassenden Golf Guides, Sabine Koch-Sutter, zeigt auch einige mögliche Hilfestellungen beim Einstieg durch (golfende) Eltern oder Großeltern auf. Und doch bildet dieses elektronische Büchlein weitere, andere Facetten für kindgerechtes Training und Golfspiel ab. Verbissenheit oder gar Druck kann und darf nicht an erster Stelle stehen, wenn es darum geht, den Kindern echtes und wachsendes Interesse an dieser Sportart in freier Natur zu vermitteln.

Der neue Golf Guide für Kinder als kostenloser Ratgeber im PDF Format

Der neue Golf Guide für Kinder als kostenloser Ratgeber im PDF Format

Gerade Kinder lernen schnell(er) und ohne so viel nachzudenken, wie es Erwachsene mitunter tun. Das ist besonders bei einer Sportart, wie es Golf ist, höchst hilfreich. Die zu erlernenden, sehr komplexen Bewegungsabläufe gehen Kindern viel leichter von der Hand, Fortschritte sind schneller erkennbar und die Koordinationsfähigkeit wird gefördert. Auch lernen Kinder schneller, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentieren – was sich durchaus auch im schulischen Bereich positiv auswirken kann.

Die Autorin stellt die Unterschiede zwischen Erwachsenengolf und Kindergolf gegenüber, um auch den Erwachsenen oder Eltern klar zu machen, was beim Einstieg der Kinder beachtet werden sollte. Auch befasst sie sich mit der kindgerechten Golfausrüstung. Es wird zwar kein böser Zeigefinger erhoben, doch aber sinnvoll darauf hingewiesen, dass nur ein ausgebildeter Golftrainer die Kleinen bei ihren ersten und den weiteren Schritten professionell betreuen und schulen sollte. Richtig so!

Was mir im Ratgeber Golf Guide für Kinder persönlich nicht ganz so zusagt, ist die Überschrift „Situatives Anwendungstraining durch Eltern und Großeltern“. Die danach folgenden Absätze sind zum Einstieg in die Spielpraxis auf dem Golfplatz wirklich sehr hilfreich, mir ist aber der offensichtliche Bezug fast nur zur eigenen Familie eines Golfkindes etwas zu einseitig ausgeprägt. Denn: Es gibt glücklicherweise auch Bemühungen durch Golfclubs, den Deutschen Golf Verband (DGV) mit seinem schon langjährig erfolgreichen Projekt „Abschlag Schule“ sowie private Initiativen, die weitere Wege aufzeigen, auch Kinder aus Nicht-Golferfamilien an den heutzutage gar nicht mehr exotischen Golfsport heranzuführen. Für diese Gruppierung ist der Golf Guide natürlich genauso geeignet.

Der kompakte Golf Guide für Kinder von Sabine Koch-Sutter kann über die Unterseite von Jahn Reisen im PDF-Format heruntergeladen, gespeichert und auch gedruckt werden unter:
www.jahnreisen.de/service/golf-guide-fuer-kinder-ebook.html

Jahn Reisen stellt dieses kleine E-Book uneigennützig  kostenlos und ohne Verpflichtungen bereit.

Text: Thomas Klages, Foto: © Sabine Koch-Sutter, Coverfoto: © Kelly Knox/stocksy.com

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http://www.amateurgolfer.info/2016/12/22/ein-golf-guide-fuer-kinder-als-e-book/feed/ 0
Frischzellenkur für den PAR-Golfkalender 2017 http://www.amateurgolfer.info/2016/11/13/frischzellenkur-fuer-den-par-golfkalender-2017/ Sun, 13 Nov 2016 17:16:26 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2328
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Wer als Golfspieler nicht nur auf dem Smartphone oder im Office seinen Kalender elektronisch pflegt und schlicht zum eigenen Zeitmanagement nutzt, muss ja trotzdem nicht auf eine weitere und schöne Variante in Papierform verzichten. Ein hübscher, wertig wirkender und großformatiger Wandkalender mit ausgewählten Fotos von Golfplätzen macht die Verweilzeit im Heim oder Büro viel farbenfroher – und motiviert gleich zum nächsten Golfplatzbesuch an frischer Luft.

Schon fast als Referenz kann hier der Golfkalender des Verlages PAR aus Moringen gelten – ein Dauerbrenner, der nun für 2017 schon in seiner 17. Ausgabe erschienen ist. Und damit es nicht eintönig wird, bekam der Kalender zugleich eine optische Überarbeitung verpasst, die sich gelohnt hat.

Neuer Look mit Pfiff und Stil

Golfkalender 2017 - Deckblatt - Sport- und Golf Resort Gut Wissmannshof

Golfkalender 2017 – Deckblatt – Sport- und Golf Resort Gut Wissmannshof

Der neue Kalender Golf 2017 – Deutschlands schönste Golfplätze kommt nach wie vor in der üppigen Größe von 62 mal 42 Zentimetern daher und zeigt Monat für Monat neue Eindrücke von Golfplätzen, die auch zum Spiel auf bisher fremden Plätzen anregen sollen. Als Herausgeber und Fotograf war Ralph Dörnte wieder kreuz und quer in der Republik unterwegs, um charakteristische Fotos zu machen, die Golfern ein Lächeln ins Gesicht zaubern und den Golfplatz auf dem Bild ‚erfühlen‘ lassen. Bei seiner Motivauswahl spielt er gern mit den Lichtstimmungen auf den Plätzen: Wer das aber umsetzen möchte, muss zur rechten Zeit am richtigen Ort sein – notfalls eben auch einmal sehr früh am Tage.

Der nun optisch überarbeitete Kalender wirkt in seiner Aufmachung viel frischer und luftiger. Die schwarzen Balken der vorherigen Ausgaben sind verschwunden, die jetzt helle Kalendariumsleiste unter den Bildern gibt den Fotos noch mehr Raum und Wahrnehmung. Geblieben sind die vorhandenen sinnvollen Features der Monatsübersicht: Wichtige Turniere der Profitouren auf einen Blick, gesetzliche Feiertage sowie die Angabe der Kalenderwochen. Neu dazu kam, als schnelle Zusatzinfo, auf jedem Kalenderblatt eine kleine Übersichtskarte Deutschlands, in der ein Pünktchen den darüber abgebildeten Platz markiert. Eine gute Idee …

Golfkalender 2017 - Monat August - Golfpark Weiherhof

Golfkalender 2017 – Monat August – Golfpark Weiherhof

Die Auswahl der im Kalender abgebildeten Golfplätze trifft der Verlag selbst und völlig ohne Einflüsse von Gegenleistungen durch die Clubs oder Platzbetreiber. Dörnte möchte eben interessante Ziele für Golfer, möglichst deutschlandweit, präsentieren. Deshalb mischt er bei der Wahl auch bekannte Anlagen mit eher unbekannten Plätzen, denn alles hat seinen Charme. Zur Erleichterung dienen wieder die heraustrennbaren Infokarten am Ende des Kalenders mit allen wichtigen Informationen zu jedem der Golfplätze und dazu praxisnahe eigene Platzbeschreibungen vom Fotografen.

Zum eigentlichen Kalender gibt es als Bonus gleich noch Zwei dazu: Neben dem schon bereits bekannten kleinen Aufstellkalender für den Schreibtisch ist nun zusätzlich ein heraustrennbarer Jahres-Streifenkalender enthalten. Hier lassen sich dann gleich die wichtigen Ereignisse des Jahres wie Golfturniere, Hochzeitstage oder Urlaubszeiten eintragen.

Wie seit Jahren lieb gewonnen, finden sich auf der Internetseite der Verlages wieder der kostenlose Bildschirmschoner mit Motiven der Plätze des aktuellen Golfkalenders, jeden Monat neue Hintergrundbilder für den Computerbildschirm in verschiedenen Formaten mit oder ohne Kalendarium als auch eine Übersicht aller Kalenderblätter des jeweiligen Jahres.

Golfkalender 2017 - Monat März - Golfclub Reischenhof Golfkalender 2017 - Monat Juni - Golfclub Heidelberg-Lobenfeld Golfkalender 2017 - Monat September - Bielefelder Golfclub

Der Kalender kann versandkostenfrei zum Preis von 29,90 Euro über die Website www.golfkalender.de direkt beim Verlag PAR (Telefon: 05554-995 94 28, Fax: 05554-995 94 29) bestellt oder auch herkömmlich im Buchhandel (ISBN 978-398135706-6) erworben werden.

Wer jedoch gleich zwei Kalender direkt beim Verlag bestellt, erhält diese versandkostenfrei für dann nur 27,50 Euro pro Exemplar zugesandt. Und das entspricht gerade mal rund 2,29 Euro pro Monat, die es – besonders unter Berücksichtigung der immer wieder hohen Materialqualität – wirklich wert sind.

Text: Thomas Klages, Abbildungen: Verlag PAR

amgolfers BLOGzine wurde obiger Kalender zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich ihn aus Überzeugung wieder auf klassische Art gekauft. Vielen Dank an den Verlag.

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Im Bild: Zwölf Golfplätze für 2016 http://www.amateurgolfer.info/2015/11/08/im-bild-zwoelf-golfplaetze-fuer-2016/ Sun, 08 Nov 2015 17:57:58 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2275
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Die überwiegende Zahl der Golfer hat die Spielsaison 2015 auf den heimischen Plätzen für beendet erklärt. Aber, wie lautet doch ein bekannter Ausspruch: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Auf die geliebte und vermisste Runde Golf nach der Arbeit oder am Wochenende trifft das in der nun meist dunklen Jahreszeit vielleicht nicht ganz zu, denn das Warten auf die Saison 2016 ist ein zäher Prozess. Und wie überbrücken wir die Zeit bis dahin? Wir sehen uns einfach schon einmal täglich die saftigen Spielwiesen und tollen Layouts deutscher Golfplätze an, die uns dann erwarten: im neuen Golfkalender 2016 des Verlages PAR.

Grün auf Glanz für Golfinfizierte

Golfkalender 2016 – Monat August – GC Hamburg Wendlohe

Durch seine Größe von 62 mal 42 Zentimeter ist der Golfkalender 2016 mit den vom Fotografen Ralph Dörnte ausgewählten schönsten Golfplätzen Deutschlands nicht zu übersehen. Ob im Arbeitszimmer, dem Flur, im Büro oder im Wohnzimmer – überall scheint das geliebte Hobby sehr präsent und wirkt auch durch die qualitativ hochwertige Aufmachung eher als Blickfang denn als ein schlichter Monatsplaner an der Wand.

Golfkalender 2016 – Monat Juni – GC Bensheim

Vor wenigen Jahren hinzugekommen ist ein praktisches Feature in der Monatsübersicht der Kalenderblätter: die Termine der Major-Golfturniere sind dort ebenfalls verzeichnet. Doch der Herausgeber des Kalenders möchte durch seine Monatsbilder noch etwas anderes bewirken. Sie sollen zu einer eigenen Golfreise und Entdeckungstour im unterschätzten ‚Golfland Deutschland‘ anregen. Schöne Beispiele für nette Runden auf anderen Plätzen sind ja im Kalender zu finden. Wen das Bild eines Golfplatzes besonders begeistert, findet am Ende des Kalenders – auch ohne das Internet – kompakte Infokarten mit den wichtigsten Daten jedes Platzes.

Golfkalender 2016 - Deckblatt - Berliner GCC Motzener See

Wie seit Jahren üblich sind auf der Internetseite auch der kostenlose Bildschirmschoner mit Motiven der Plätze des aktuellen Golfkalenders, jeden Monat neue Hintergrundbilder für den Computerbildschirm in verschiedenen Formaten sowie eine Übersicht aller Kalenderblätter des Jahres zu finden.

Der Kalender in seiner nun schon 16. Ausgabe kann versandkostenfrei zum Preis von 29,90 Euro über die Website www.golfkalender.de beim Verlag PAR (Telefon 05554-995 94 28, Fax 05554-995 94 29) bestellt oder auch herkömmlich im Buchhandel (ISBN 978-3981357059) bezogen werden.

Wer aber gleich zwei oder gar mehr Kalender direkt beim Verlag bestellt, erhält diese versandkostenfrei für dann nur 27,50 Euro pro Stück. Golffreude für das ganze Jahr 2016 – zum Verschenken oder zum Behalten.

Text: Thomas Klages, Abbildungen: Verlag PAR

amgolfers BLOGzine wurde obiger Kalender zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich ihn aus Überzeugung wieder auf klassische Art gekauft. Vielen Dank an den Verlag.

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Der Weg: Buchklassiker neu entdeckt http://www.amateurgolfer.info/2015/09/15/der-weg-ein-buchklassiker-fuer-golfer-neu-entdeckt/ Tue, 15 Sep 2015 16:10:43 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=2243
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Vor zehn Jahren erschien die Erstausgabe des Buches Der Weg der weißen Kugel, das von dem besonders für Golfinsider bekannten Autor Eugen Pletsch als Erstlingswerk verfasst wurde. Kenner lieben seine unterhaltsamen Bücher, denn sie enthalten stets unzählige Pointen, Seitenhiebe, Begebenheiten aus dem Leben und satirische Zeilen, sparen aber auch nie an offener Kritik am System Golf in Deutschland.

Die komplette Historie des Buches Der Weg möchte ich hier nicht abbilden – sie geht noch deutlich weiter zurück. Mit der Neuauflage des aktuellen Buches wurden Teile der Inhalte auf den Stand der Zeit gebracht. Die Zielgruppe des neuen Der Weg der weißen Kugel aus dem Jahr 2015 soll Golfer wie auch Nicht-Golfer ansprechen – sogar die werden trotz bisher fehlender Befassung mit dem Golfsport sehr viel Freude daran haben. Und auch die heute 16-jährigen wilden Neugolfer können nun selbst die vielen Geheimnisse rund um das Golfspiel entdecken, denn bei Erscheinung der 2005er Ausgabe konnten sie noch gar nicht lesen.

Ein Ratgeber mit Tiefgang und Hintergrund

Cover: Kosmos VerlagDas Buch Der Weg der weißen Kugel soll kein theoretisches und trockenes Nachschlagewerk über die komplizierten Techniken des Golfspiels, das richtige Verhalten auf dem Platz oder den Mitspielern gegenüber sein. Wer jedoch die zahlreichen, recht kompakt gehaltenen Kapitel zu den breitbandig behandelten Themen, die Golf eben in der gelebten Praxis ausmachen, gelesen hat, fühlt sich trotzdem vollumfänglich informiert. Es werden sehr bildhaft nahezu alle Feinheiten des für Außenstehende wundersamen Lebens und Überlebens auf dem Golfplatz beschrieben oder angesprochen – in der typisch eigenen Manier des Eugen Pletsch.

Der Einsteiger oder Neugolfer kann aus den vielen Tipps und Beispielen wie etwa zur ersten Turnierteilnahme, den Eigenheiten von alten Golfclubs, dem geplanten Schlägerkauf oder auch der Frage „Barfuß oder Golfschuhe“ wirklich echten Nutzen ziehen. Dass aber diese und alle anderen Kapitel kein trockener Lesestoff wie in einem der vielen meist nur theoretisch hilfreichen Golfbücher sind, sondern durchgehend viel Spaß und Freude beim Lesen bereiten, ist gerade der Grund, genau dieses Buch zu lesen. Mit viel Wortwitz, ironischen Bemerkungen und flüssigem Schreibstil gelingt es dem Autor, den Leser durchgehend zu fesseln. Es fällt wirklich schwer, sich zwischendurch eine Lesepause zu verordnen, denn schon in den nächsten Kapiteln setzt sich die stets sehr authentisch dargestellte Praxisbeschreibung fort – äußerst unterhaltsam, aber trotzdem gefüllt mit echten Fakten.

Diese Jubiläumsausgabe des Buches macht ganz sicher auch den Lesern Freude, die es in der ersten Version vor schon vielen Jahren gelesen haben – aber seitdem nicht mehr. Golfer und Golferinnen mit Sinn für Humor werden dieses Buch lieben, wenn sie auch kleine Sticheleien locker wegstecken können, in denen sie sich selbst wiedererkennen.

Erschienen ist dieses Buch mit Hardcover (ISBN 978-3-440-14816-7) im Kosmos Verlag und ist für 19,99 Euro im Buchhandel oder via Internet erhältlich. Unterstützen Sie ruhig den lokalen Buchhandel. Dieses Buch kostet dort genauso viel, wie auf den bekannt frequentierten Internetplattformen!

Die interessante Website des Buchautors Eugen Pletsch erreichen Sie unter: www.cybergolf.de (Hier empfehle ich besonders die Rubrik ‚Golftagebuch‘)

Text: Thomas Klages, Cover: Kosmos Verlag

(Dieses Buch wurde freundlicherweise vom Verlag bereitgestellt.)

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