mein golfspiel – amgolfers BLOGzine http://www.amateurgolfer.info Blog und Magazin über ... Golf und Reisen Sat, 10 Oct 2015 16:38:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Pitchmarken richtig reparieren – ganz einfach http://www.amateurgolfer.info/2013/05/31/pitchmarken-richtig-reparieren-ganz-einfach/ Fri, 31 May 2013 17:22:47 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=1710
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Ja – ich gebe es zu: Früher habe ich die durch mich auf den Grüns verursachten kleinen Dellen durch landende Bälle nicht korrekt ausgebessert. Jeder Greenkeeper – heute war es der meines aktuellen Heimatclubs, der wieder mal einen allgemeinen Aufruf starten musste – wäre sehr froh, wenn jede(r) Spieler(in) die hohe Qualität und Gleichmäßigkeit der Grüns auf dem Golfplatz mehr zu schätzen wüsste.

screenshot aus dem You Tube™-Video "Repairing your pitch marks correctly" | © leaderboardtv

screenshot aus dem You Tube™-Video „Repairing your pitch marks correctly“ | © leaderboardtv

Wird ein Grün hoch angespielt und der Ball landet mit einem dumpfen „Bumppp“ auf dem Grün, wird höchstwahrscheinlich auch eine kleine Vertiefung in der so gut gepflegten Oberfläche entstehen: die Pitchmarke. „Please repair pitchmarks (ball marks)“ ist fast weltweit auf oft zusätzlich angebrachten, kleinen Fähnchen am Flaggenstock oder einem kleinen Schildchen neben dem Grün zu lesen – und trotzdem wird diese schnelle Reparatur entweder vergessen oder der Wunsch schlicht ignoriert.

Wen stört es? Mit Sicherheit den nächsten Spieler, dessen direkte Puttlinie zum Loch natürlich genau über diese kleine Delle führt – und der Ball sicher unschön abgelenkt werden wird. Wen noch? Den kümmerigen Greenkeeper des Clubs, der mitunter mehrere Wochen herumbasteln muss, um diesen Makel wieder ungeschehen zu machen. Wird das kleine Einschlagloch sofort nach der Entstehung ausgebessert – und das richtig – ist auch ganz fix alles wieder gut.

Was habe ich denn zu meiner Anfangszeit falsch gemacht? Ich habe mit meiner Pitchgabel, wie man es laienhaft wohl für richtig hält, rund um die Pitchmarke mehrfach ins Gras gestochen und die Beule nach und nach schön angehoben. Falsch, sagt der Greenkeeper! Richtig wäre es, die Grassode rundherum zur Mitte der Vertiefung zu drücken und als Abschluss leicht festzuklopfen. Im Web sind unzählige Videos auffindbar, die eine korrekte ‚Reparatur‘ zeigen. Heute habe ich mal ein sehr schönes und detailliertes Filmchen gesucht und auch gefunden. Der Pro Andy Wild zeigt in seinem Video sehr schön, wie es wirklich richtig gemacht wird, um den kleinen Heilungsprozess zu beschleunigen, ohne die Graswurzeln zu beschädigen oder gar abzureißen.



Um denen, die es lieber etwas umfangreicher erklärt haben möchten – und das sogar in deutscher Sprache – ist das vom Greenkeeper Verband Deutschland empfohlene Video des Golfclub Lipperswil am Bodensee sehr gut geeignet. Viel Spaß und Erfolg beim richtigen Reparieren der Pitchmarken!


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Grützenbälle http://www.amateurgolfer.info/2013/05/12/grutzenballe/ Sun, 12 May 2013 16:36:40 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=1639
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Es gibt gar nicht wenige Mitspieler auf der Golfrunde, bei denen ich das Gefühl habe, dass diese gar nicht des schönen Spiels wegen auf dem Platz unterwegs sind. Sie schauen beim Abschreiten der Fairways mehr oder weniger unauffällig mal nach links und mal nach rechts und feuern scheinbar absichtlich ihre eigenen Bälle ins unwegsame Unterholz oder hohe Rough. Da ein solches Verhalten irgendwie nicht normal sein kann, machte ich mir darüber Gedanken. Auffällig ist, dass eigentlich nur Männer so wunderliche Spielweisen an den Tag legen.

Ein Fundball: Wenn es doch immer so leicht wäre …

Ein Fundball: Wenn es doch immer so leicht wäre …

Ich meine, die Lösung entdeckt zu haben. Diese Männchen, die mit Vorliebe mit ihren Schlägern (die gar nicht mal die billigsten Modelle aus der Resterampe sein müssen) im tiefen Gestrüpp jenseits des geplanten Spielpfades rumstokeln, suchen … BÄLLE. Völlig klar, dass bei dieser zeitintensiven Nebenbeschäftigung auf dem Golfplatz die Damenwelt meist außen vor bleibt. Der angeborene Jagdtrieb, schon seit der Steinzeit beim männlichen Geschlecht stark ausgeprägt, treibt diese Spezies der Grützenballsucher an. Weiteres Erkennungsmerkmal dieser Forscher nach den verlorenen Bälle anderer Spieler ist die Ballangel – die, weil sie zu lang ist, um richtig ins Bag zu passen, sicher so manchem Nicht-Brillenträger schon das Augenlicht raubte. Der geübte Grützenballsucher findet seine Beute aber scheinbar auch, ohne richtig sehen zu können: sie haben es schlichtweg im Urin, wo die Fundstücke liegen. Haken an der Sache: Die eigenen im Rough versenkten Bälle finden sie nie. Aber egal, wenn sich doch die Tasche wenigstens zunehmend mit angerotteten Billigmodellen vom Grabbeltisch füllt.

Hatte ich in diesem BLOGzine eigentlich schon mal erwähnt, dass ich nie und nimmer mit Fundbällen spiele? Das geht sogar soweit, dass ein mich auf einen superschönen High End-Ball (wie etwa ein ausgemergelter Top Flite in gelb) hinweisender Grützenballfinder zum Glück nicht merkt, dass ich zwar das Objekt eigentlich seiner eigenen Begierde aufhebe, mitnehme – aber bei nächster Gelegenheit unbemerkt wieder in irgendeinen Busch werfe. Soll sich doch der nächste Forscher daran erfreuen.

Denn merke: Ein Grützenball war ja schon mal in der Pampa verschwunden. Dieser Ball kam ab vom Pfad der Tugend – oder besser, vom Fairway. Er war seinem Herrchen nicht treu. Daran kann also nur das imaginäre Unglück haften. Und so etwas will ich definitiv nicht haben. Punkt.


(Wem diese kleine Glosse übrigens bekannt vorkommt, kennt noch meinen kleinen alten Blog ‚Gedanken eines Amateurgolfers‘)

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Sechzehn Sekunden: Tee Shot http://www.amateurgolfer.info/2013/02/03/sechzehn-sekunden-tee-shot/ Sun, 03 Feb 2013 22:02:35 +0000 http://www.amateurgolfer.info/?p=1360
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Diese Kategorie „mein golfspiel“ soll gelegentliche Momentaufnahmen, Erlebnisse oder gar Live Blogging aus meinem Golfleben enthalten. Bisher war die Rubrik verwaist. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Diese neue Website ging Mitte November 2012 auf ‚Sendung‘. Seitdem jedoch, der Winter ist Schuld, habe ich nicht so häufig gegolft, als dass ich hier irgendetwas hätte berichten können. Wobei – nicht so häufig ist doch eher vornehm ausgedrückt, denn ich habe seitdem gar keinen Schläger mehr in der Hand gehabt.

Damit es trotz des Winters nicht so trist wirkt, fügte ich hier nun mal ein wirklich kompaktes Video ein, das mich selbst darstellt. Hier geht es aber nicht um Selbstdarstellung. Dies war einer der ganz seltenen Momente, wo ich auf einem Golfplatz auch mal selbst im Bild bin.

„Gedreht“ wurde am Set des Pine Cliffs Golf & Country Club an der portugiesischen Algarve. Ich behaupte mal, dass dieser gepflegte dem Sheraton Hotel angeschlossene 9-Loch Platz zu den beliebtesten des ganzen Landes gehört. Richtig oft im Bild ist wohl das jetzige Loch 6 des Platzes – sei es in den Digitalkameras von Spielern oder auch Prospekten zum Platz oder des Hotels. Da jede der neun Bahnen hier einen Eigennamen trägt, ist das auch bei dieser Sechs so: „Devil’s Parlour“, zu Deutsch also „Des Teufels Wohnzimmer“.

Das Grün dieses Par 3 lässt sich definitiv nur erreichen, wenn der Ball vom Abschlag über die tiefe Schlucht aus dem für die Algarve typisch rötlichen Gestein geschlagen wird. Obwohl – ich bin mir nicht ganz sicher, ob jeder das beherzigt. Bei unserem Besuch im Jahr 2009 saßen beim Erreichen des 6. Abschlages vier Ladies auf der (Beobachtungs-)Bank vor Ort. Diese Damen wollten unbedingt, dass wir zuerst spielen. Vielleicht auch deshalb, weil sie anschließend ihre Bälle mit dem Putter über den schmalen Weg um die Schlucht herum zum Grün schubsen wollten :-).

Das hier eingefügte Video ist zwar nur kurz, kann aber das Wintergrau sicher ein wenig aufhellen. Erstellt wurde es mit einem Smartphone im HD-Modus … ich bin immer wieder erstaunt, welche Qualität solch ein kleines Gerätchen abliefern kann.



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